PS.Speicher

Einbeck – Projektsteuerung Schwieger Architekten

Auf dem ehemaligen Areal des Kornhauses in Einbeck verwirklichte sich Karl-Heinz Rehbock einen Traum. Für seine umfangreiche Sammlung deutscher Motorräder bot das im Jahr 2009 ungenutzte Gelände das nötige Potential für seine seine geplanten Ausstellungen. Zusätzlicher Kauf angrenzender Grundstücke und Gebäude ermöglichten die Entwicklung eines städtebaulichen Konzepts das die Stadt Einbeck vom architektonischen und kulturellen Gewinn für die Stadt und die Region überzeugte. Das Gesamtkonzept sieht vor, in mehreren Phasen wird ein Ausstellungsareal mit weiteren Ausstellungshallen, Verwaltung im historischen ehemaligen Jugendgästehaus und einem Hotel mit großem Parkplatz entstehen zu lassen.

Dazu Holger Eilers, Geschäftsführer der Kulturstiftung:
„Herr Schwieger ist in einer Phase in das Projekt eingestiegen, als dem kleinen Team des PS-Speicher das Projekt „über den Kopf zu wachsen“ drohte.

Schwierige bauliche Verhältnisse im historischen Kornspeicher, vielfältige Anforderungen und Auflagen der Baubehörden, eigene hohe Ansprüche an Qualität und Gestaltung und vor allem ein immenser Zeitdruck, hatte die Beteiligten an die Grenze ihrer Belastbarkeit gebracht.

Insofern war es ein außergewöhnlicher Glücksfall, dass Herr Schwieger gerade ein anderes Bauvorhaben für die Unternehmensgruppe von Herrn Rehkopf erfolgreich abgeschlossen hatte und mit seiner Mannschaft die Projektsteuerung in Einbeck übernehmen konnte.

Mit seiner Hilfe ist es gelungen, die komplexe Baumaßnahme fristgerecht und mit der gebotenen Sorgfalt abzuschließen, so dass der PS-Speicher pünktlich im Juli 2014 seine Pforten öffnen konnte.

Beim Hotel, dessen Planung erst später begonnen wurde, war Herr Schwieger mit seinem Team von Anfang an dabei. Er setzte auf den vorhandenen Vorarbeiten auf und führte die Planung nach den Vorgaben von Bauherren und Pächtern zu Ende.

In der folgenden Bauphase konnten wir gut nachvollziehen, wie sehr Herr Schwieger Recht hatte mit seiner Mahnung, erst sorgfältig und mit etwas Liebe zum Detail planen, dann ausschreiben und schließlich genau das Bauen, was vorher geplant worden war; und um Himmelswillen keine Nachträge. Wir haben das zwar nicht zu 100% einhalten können, aber beinahe.

Die Belohnung sind Baukosten, die gemessen an der erreichten Qualität, günstig sind und vor allem annährend im Plan. Kosten und Organisation, das ist das eine, das andere ist die „Handschrift“ des Architekten. Wie gut sie ist, wird man vielleicht nach 10, 20 oder möglicherweise erst nach 30 Jahren beurteilen können.

Mit Herrn Schwieger haben wir einen Architekten gefunden, der die Wünsche des Bauherrn aufnimmt und beinahe unmerklich mit der eigenen Handschrift zu Papier bringt.

Herr Schwieger baut modern, aber nicht mit „Schnick-Schnack“, der schon morgen möglicherweise nicht mehr aktuell ist.

Nachhaltigkeit und Beständigkeit bestimmen seine Bauten. In Würde altern, das können Gebäude, wenn man sie entsprechend baut.

Dazu braucht man die entsprechenden Materialien, eine sorgfältige Planung im Detail und einen Architekten, der beides miteinander verbindet.

So einen besonderen Architekten haben wir in Herrn Schwieger gefunden, dafür gebührt ihm unser Dank.“

Vor der Sanierung

Historische Ansicht